Darmgesundheit

Ihr Hund hat oft Durchfall und Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme, mag sein Futter nicht fressen? Futterumstellungen haben bisher nicht gewünschten Erfolg gebracht?

  Gesunder Darm, glücklicher Hund: Warum Wohlbefinden im Bauch beginnt


Leidet Ihr Hund unter wiederkehrendem Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen, mag sein Futter nur mäkelig fressen? Was viele Hundebesitzer nicht wissen: Auch Symptome wie chronische Ohrenentzündungen, tränende Augen, starker Juckreiz, ständiges Pfotenschlecken oder entzündete Analdrüsen haben ihre Ursache oft im Magen-Darm-Trakt. Bleiben diese Probleme unbehandelt, können sie chronisch werden und zu Erkrankungen wie dem Leaky-Gut-Syndrom oder IBD führen.


Der Grund dafür ist einfach: Etwa 70 bis 80 Prozent aller Immunzellen befinden sich im Darm. Ist die Balance der Darmbakterien gestört, schwächt das das Immunsystem und der Körper reagiert über – Allergien und Unverträglichkeiten entstehen.


Der Weg zurück zu mehr Lebensfreude
Ein gezielter Darmaufbau ist der wichtigste Schritt zur Genesung. Durch eine individuell angepasste Ernährungsumstellung und hochwertige Zusätze regenerieren wir die Darmschleimhaut und bauen ein gesundes Mikrobiom auf.


Mein Ansatz für Ihren Hund:

  • Ganzheitliche Anamnese: Wir gehen den Dingen auf den Grund
  • Labordiagnostik: Eine fundierte Kotuntersuchung im Veterinär-Labor liefert uns genaue Fakten
  • Individueller Therapieplan: Maßgeschneiderte Schritte für eine gesunde Darmflora
  • Futterberatung: Wir finden ein hochwertiges, gesundes Futter, das Ihr Hund wieder mit echtem Appetit frisst


Schenken Sie Ihrem Hund wieder mehr Wohlbefinden und Lebensqualität. Ich begleite Sie Schritt für Schritt dabei!

Darmaufbau und Futterplan für Hunde mit
Verdauungsproblemen und Allergien


Beratungsgespräch und ausführliche Anamnese nach
Auswertung bereits vorhandener Laborbefunde
Therapieplan für einen systematischen Darmaufbau
Schonkost-Futterplan und zum Abschluss
ein individueller Futterplan mit Wochenplan plus Futterliste
Auswertung von Laborbefunden

  Begleitung für bis zu drei Monate
 - nicht enthalten sind notwendige weitere Laborkosten 

185 Euro

Erste Hilfe bei Magen-Darm-Beschwerden beim Hund:

Was tun bei Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen?


Es passiert meistens völlig unerwartet: Der Hund übergibt sich plötzlich, zeigt Anzeichen von Bauchschmerzen oder leidet unter akutem Durchfall. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Sie reichen von einer klassischen Magen-Darm-Infektion über das Fressen von verdorbenen Lebensmitteln, Schnee oder Unverdaulichem beim Spaziergang bis hin zu Stress und zu großen Futtermengen.

Wenn Ihr Hund unter Magen-Darm-Problemen leidet, können Sie ihm mit den richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen und Schonkost schnell Linderung verschaffen.


Die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen im Überblick


1. Magen-Darm-Pause (Fasten)

Bei akutem Erbrechen steht die Beruhigung der Magenschleimhaut an erster Stelle. Vom Fressen sollten Hunde in den ersten 12 bis 24 Stunden komplett pausieren. Frisches Wasser muss immer bereitstehen, sollte jedoch in kleinen Portionen angeboten werden, damit das Trinken nicht sofort den nächsten Brechreiz auslöst.


2. Beruhigender Kräutertee

Kräuter wie Fenchel, Anis und Kamille wirken im Magen-Darm-Trakt beruhigend, entzündungshemmend und schmerzlindernd.

  • Zubereitung: 2 Teelöffel getrocknete Kräuter (oder 2 Teebeutel) mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, abseihen und vollständig abkühlen lassen.
  • Anwendung: Stellen Sie den abgekühlten Tee als zweiten Trinknapf neben das normale Wasser. Ihr Hund sollte immer die freie Wahl haben. Später können Sie kleine Mengen des Tees auch unter die Schonkost mischen.


3. Schonkost

Sobald Ihr Hund über mehrere Stunden nicht mehr erbrochen hat, können Sie mit einer leicht verdaulichen Schonkost starten. Die Nahrung sollte lauwarm und in 4 bis 5 kleinen Portionen über den Tag verteilt angeboten werden.

  • Morosche Möhrensuppe: Der absolute Klassiker. Durch das stundenlange Kochen der Möhren entstehen spezielle Zuckermoleküle, die sich an die Darmwand anlagern und gefährliche Keime blockieren.
  • Reis- oder Haferschleim: Gut durchgekochter, schleimiger Reis oder Haferschleim schützt die Magen-Darm-Wände. Kombinieren Sie dies idealerweise mit fettarmem, gekochtem Hühnchen (ohne Haut und Knochen).
  • Tabu sind: Schwer verdauliche, bindegewebsreiche Kauartikel wie Knochen, getrockneter Pansen, Fellstreifen oder Schweineohren. Sie belasten den Organismus jetzt viel zu stark.

 
Hinweis: Füttern Sie eine reine Schonkost ohne Nährstoffergänzungen
maximal 10 Tage lang.


4. Ruhe, Wärme und Entspannung

Kranke Hunde brauchen vor allem eines: Schonung.

  • Kein Stress: Reduzieren Sie die Gassigänge auf das Nötigste (kurzes Lösen), vermeiden Sie wilde Spiele und halten Sie Abstand zu anderen Hunden.
  • Wärme anbieten: Ein warmes Kirschkernkissen oder eine gemütliche Wärmedecke können helfen, die verkrampfte Bauchmuskulatur zu entspannen. Lassen Sie Ihrem Hund dabei aber stets die Wahl, den Liegeplatz zu verlassen, wenn es ihm zu warm wird.


⚠️ Wann müssen Sie sofort zum Tierarzt?

Magen-Darm-Beschwerden können harmlos sein, aber auch auf ernsthafte Erkrankungen oder eine Vergiftung hinweisen. Warten Sie nicht ab, sondern suchen Sie umgehend eine Tierarztpraxis oder den Tiernotdienst auf, wenn:

  • der Hund länger als 24 Stunden anhaltend erbricht oder Durchfall hat
  • Blut im Stuhl oder im Erbrochenen sichtbar ist
  • der Hund Anzeichen von Dehydration (Austrocknung) zeigt – z. B. wenn eine vorsichtig hochgezogene Hautfalte im Nacken stehen bleibt und sich nicht sofort wieder zurückbildet
  • Symptome wie Fieber (ab 39,5 °C), extreme Schlappheit (Apathie) oder totale Futter- und Wasserverweigerung hinzukommen
  • es sich um einen Welpen, einen Senioren oder einen chronisch kranken Hund handelt
  • Wichtiger Warnhinweis: Verabreichen Sie Ihrem Hund niemals eigenmächtig Medikamente aus der eigenen Hausapotheke. Gängige Schmerzmittel für Menschen (wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure) sind für Hunde hochgradig giftig und können lebensgefährliche Organschäden verursachen!